Kunst oder Handwerk - oder beides gleichzeitig? 

Am Anfang habe ich eine ganz klare Vorstellung, wie das Mosaik am Ende aussehen könnte.

Während des Arbeitsprozesses laß ich mich manchmal hinreißen, die Ursprungsidee zu verändern, zu verbessern.

Die Möglichkeit, den Plan während des Arbeitens zu Gunsten einer spontanen vielleicht besseren Idee zu verändern, beflügelt mich.

Und nur so entstehen die wirklich traumhaften Dinge, eben Kunst.

Diese Veränderung beim Schaffen, also ein schöpferisches Chaos, macht mich glücklich!

Diese Art von Arbeiten ist bei Auftragsarbeiten meistens nicht möglich: es gibt klare Vorstellungen, die verwirklicht werden sollen.

Der Spielraum für Veränderungen im Arbeitsprozess ist also beschränkt. Dadurch sind solche Arbeiten natürlich weniger Kunst, sondern mehr Handwerk.

Trotzdem gehen ja künstlerische Gedanken dem Entwurf voraus.

Während der Ideenfindung kann die Phantasie Purzelbäume schlagen.

Nachher ist ein solides und möglichst hochwertiges Handwerk zu arbeiten, was mich dann in der Annäherung zur Perfektion antreibt und reizt.

Und dann ist wieder dieses Wunder da, wenn das Bild im Kopf tatsächlich Gestalt angenommen hat und in Form und Farbe vor mir liegt. Entzückung pur!

 

Ideen erträumen

Farben im Kopf auszuprobieren, Formen zu verändern, träumen, bis plötzlich dieses JA! da ist und sich dann kopflos mit Hingabe in den Schaffensprozess zu stürzen...toll!!!

 

Egal, ob Garten, Mosaik, Möbel, Kleidung, Quilt...

Hauptsache ich kann mit Farben und Formen spielen, immer wieder neue Anordnungen erschaffen - aber allein schon Farben machen mich glücklich und die unendlichen Kombinationsmöglichkeiten

 

Meine Ideen reichen für mehrere Leben, oft überholen sie sich in meinem Kopf, dann muß ich aussortieren, manche verwirklichen, andere aufheben...